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Startseite arrow Reisemagazin arrow Europa arrow Frankreich arrow Gründung des Parc National de La Réunion

Gründung des Parc National de La Réunion

Das französische Überseedepartement im Indischen Ozean zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche und spektakuläre Landschaft aus. Zwei Vulkane haben diese Insel aus dem Indischen Ozean heraus entstehen lassen: Der „Piton des Neiges“ entstand vor ca. 3 Mio. Jahren und ist erst seit etwa 10.000 Jahren zur Ruhe gekommen. Beim Einsturz der Magmakammern des Piton des Neiges entstanden die drei spektakulären Bergkessel, die heute kleeblattartig um den Gipfel angeordnet sind. Mit 3070 m ist der Piton des Neiges der höchste Berg der Insel und Dach des Indischen Ozeans. Vor etwa 500.000 Jahren entstand der Vulkan „Piton de la Fournaise“ (2632 m). Er gilt heute als einer der aktivsten Vulkane der Erde. So waren die letzten kleinen Ausbrüche an Weihnachten 2005 zu bestaunen. Die Ausbrüche sind ungefährlich, da die Lava nicht explosionsartig aus dem Berg geschleudert wird, sondern durch kleine Nebenschlote an die Oberfläche tritt.

Der Nationalpark in La Reunion (Foto: Maison della France)
Der Nationalpark in La Reunion (Foto: Maison della France)
Auf einer relativ kleinen Fläche von ca. 2500 km² bietet La Réunion die Vielfalt eines ganzen Kontinents. Es gibt weiße Sandstrände, Urwald, Bergflüsse, Hochebenen und alpines Berggelände. Zu verdanken hat die Insel diese Landschafts- und Pflanzenvielfalt den über 100 Mikroklimata, die durch das tief zerklüftete Relief entstehen.

Etwa 1/3 der Fläche der Insel ist von einheimischen Pflanzen bewachsen, von denen viele endemischer Art sind (also nur auf Réunion existieren). Um dieses auf der Welt einzigartige Landschaftsbild zu schützen, entstand vor etwa 15 Jahren die Idee, einen Nationalpark auf La Réunion zu gründen. In diesem Jahr soll aus dem Projekt nun endlich Realität werden.

Es gibt in Frankreich 7 Nationalparks, die allesamt in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden sind. Réunion wäre somit der 8. Nationalpark und der erste neu gegründete Park seit über 25 Jahren.

Der Park wird sich über das Landesinnere auf einer Größe von 1750 km² erstrecken und dabei in zwei Zonen aufgeteilt. Die inneren Zone (107.000 ha) umfasst das Gebiet des Vulkans, die höchsten Berggipfel, die Talkessel von Mafate, das Grand Bassin und die Primärwälder. Hier leben etwa 800 - 900 Einwohner.

In der inneren Zone stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • Schutz der Natur
  • Wissensvermittlung: Infrastrukturen schaffen, um wissenschaftliche, schulische und touristische Gruppen etc. den Park entdecken zu lassen
  • nachhaltige Entwicklung fördern (Wasserversorgung, Energie, Wege...)

Die äußere Zone des Nationalparks (68.000 ha) umfasst die ländlichen Höhen, die Talkessel Cilaos und Salazie sowie die Hochebenen. Hier leben etwa 75.000 Einwohner. Im Vordergrund stehen hier die Förderung der nachhaltigen Entwicklung, um den Kultur-und Naturraum zu schützen und eine innovative und produktive Region zu schaffen.

Was wird sich durch die Schaffung eines Nationalparks ändern?

  • eine bessere Kenntnis der Natur der Insel: Studien und Untersuchungen der Ökologie der Insel werden verstärkt unterstützt
  • mehr Umweltschutz: der Park wird Mittel zur Verfügung stellen, um das Ökosystem der Insel besser schützen zu können
  • Besucher des Landesinneren können noch besser über den Naturraum informiert werden (Infoschilder, Führungen, Museen...)
  • Die Nationalparkverwaltung wird sich um eine gute Abstimmung und Zusammenarbeit aller Beteiligter des Nationalparks (Bewohner, Besucher, Mitarbeiter des NP....) kümmern
  • Die Politiker der Insel, die die Schaffung des Parks beschlossen haben, betonen immer wieder, dass die Gründung des Nationalparks dafür gedacht ist, das Freizeitangebot der Insel für Bewohner und Besucher zu verbessern. Das Landesinnere soll als Erholungsraum aufgewertet werden. Es gibt keine Art von Zaun um den Park und es wird auch keinen Eintritt geben. Die Verantwortlichen des Parks versprechen sich die Schaffung neuer Arbeitsplätze.
  • die Naturschönheiten der Insel werden durch dieses „Label“ international bekannt und das Alleinstellungsmerkmal der Insel verstärken.

Quelle: Maison della France / bearbeitet von pairola-media

 
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