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Helsinki: Die Tochter der Ostsee

Finnlands Hauptstadt Helsinki rückt in der Beliebtheitsskala europäischer Städtetrips mehr und mehr nach oben. Die nördliche Metropole eignet sich perfekt für einen verlängerten Wochenendaufenthalt und bietet neben zahlreichen Sightseeing- und Kulturhighlights auch perfekte Shopping-Möglichkeiten in freundlich-entspannter Atmosphäre. Geboten wird Sehenswertes für jeden Geschmack: beeindruckende Architektur aus verschiedenen Epochen, Parks, Museen, Galerien sowie kleine Läden und große Einkaufszentren. Im Sommer finden sich im Zentrum zahlreiche Straßencafés und Biergärten – häufig gibt’s noch Open Air-Konzerte gratis mit dazu. Auf der berühmten Flaniermeile Esplanade tummeln sich Bewohner und Touristen gleichermaßen und genießen in den Sommermonaten das südländische Flair. Mit rund 600.000 Einwohnern kann sich die maritime Hauptstadt außerdem als ausgesprochen „sicheres Pflaster“ bezeichnen: die Kriminalitätsrate liegt deutlich unter dem mitteleuropäischen Durchschnittswert.

Stadtrundgang im Zentrum

Besucher erkunden Helsinki am besten zu Fuß, denn die meisten Hotels und Sehenswürdigkeiten sind nur einen Katzensprung voneinander entfernt. Es gibt wohl keine bessere Stelle, einen Rundgang durch die finnische Hauptstadt zu beginnen, als den Marktplatz. Er ist das Herz der Stadt. Hier geben sich Touristen, Fischer und Geschäftsleute ein Stelldichein. Vom Marktplatz aus ragen zwei Arme in den Meerbusen, in deren Passagierhäfen die riesigen Ostseefähren vertäut sind. Finnische Spezialitäten finden sich in der nahen Markthalle, die mit dem Entstehungsjahr 1888 zugleich die älteste der Stadt ist. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das im Empire-Stil gehaltene historische Stadtzentrum. Das Herz des Viertels aus dem 19. Jahrhundert ist der Senatsplatz mit der majestätischen Helsinki Kathedrale. Weitere Sightseeing-Highlights sind beispielsweise die Finnische Nationalgalerie Ateneum, die Felsenkirche Temppeliaukio und die größte russisch-orthodoxe Kirche Nordeuropas – die Uspenski-Kathedrale.

Zentrumsnahe Sehenswürdigkeiten

Ein Besuch lohnt auch die Kallio Kirche und das Museum für Gegenwartskunst Kiasma mit seiner kühnen geschwungenen Fassade. Nach der Besichtigung von so viel Architektur lockt dann ein Ausflug ins Grüne. Ein Viertel der Stadtfläche ist Parkgebiet und Helsinki gilt als grüne Oase. Entspannung pur verspricht ein Spaziergang durch den Töölönlahti-Park zu der von Alvar Aalto entworfenen Finnland-Halle. Dort finden nicht nur viele internationale Kongresse statt, sondern auch Konzerte des Philharmonischen Orchesters von Helsinki. Ganz in der Nähe befindet sich der städtische Wintergarten und die Nationaloper, die die moderne finnische Architektur der 90er Jahre repräsentiert.

Um die Runde zu komplettieren, fährt man vom Sibeliuspark über die Mechelininkatu weiter nach Süden und gelangt auf die kleine Halbinsel Hietaniemi. An deren westlichem Ende bevölkern im Sommer unzählige Badelustige und Sonnenanbeter die Sandstrände, während es Geschichtsinteressierte zum Soldatenfriedhof zieht.

Abwechslung verspricht auch ein Abstecher zum Vergnügungspark Linnanmäki und zu Seaworld, die ein wenig stadtauswärts Richtung Norden liegen.

Die Inseln vor Helsinki

Wer einen Überblick über die Schärenwelt vor Helsinki bekommen möchte, sollte an einer der Boots-Rundfahrten teilnehmen, die meistens am Marktplatz starten. Am nächsten gelegen ist die Insel Harakka, die von Künstlern bewohnt wird und mit einer üppigen Pflanzen- und Vogelwelt aufwartet. Malerisch vor dem Hafen der Hauptstadt gelegen ist die Seefestung Suomenlinna, die 1998 ihr 250jähriges Jubiläum feierte. Die sechs Eilande der Festung sind zum Teil durch Brücken miteinander verbunden und liegen nur eine knapp viertelstündige Fährfahrt vom Marktplatz entfernt.

Südlich des Westhafens und etwas weiter entfernt liegt die Schäre Pihlajasaari. Hier wurde ein Erholungspark angelegt, der mit Granitklippen, sandigen Badebuchten und sauberem Wasser lockt.

Die Insel Seurasaari liegt fünf Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums und ist durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Hauptattraktion ist das Freilichtmuseum, in dem typische Beispiele finnischer Architektur und Wohnkultur aus verschiedenen Teilen des Landes zusammengetragen wurden.

Helsinki – Kulturkalender einer pulsierenden Metropole

Auch an kulturellen Veranstaltungen hält die Hauptstadt Finnlands eine vielfältige Palette an Angeboten bereit. Auch das traditionelle Mittsommernachtsfest auf der Insel Seurasaari ist einen Besuch wert. Im Hochsommer trifft man sich dann auf der Festungsinsel Suomenlinna, wenn Anfang August die Operntage angesagt sind.

Helsinki – ein kurzer Blick in das Geschichtsbuch

Die Stadt Helsinki wurde 1550 gegründet. Ihr Aufstieg begann jedoch erst im Jahre 1748, als das schwedische Reich beschloss, eine starke Schutzfestung gegen die wachsende russische Bedrohung zu errichten. Im Jahre 1812 wurde Helsinki dann Hauptstadt des russischen Großfürstentums Finnlands. Erst 1917 erlangte Finnland seine Unabhängigkeit und Helsinki wurde die Hauptstadt der selbständigen Republik.

Quelle: Finland Tourism Board / bearbeitet von pairola-media

 
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